Caroline Miller wurde 2020 in den Stiftungsrat von Switzerland for UNHCR berufen. Sie ist Unternehmerin und Gründerin von HeadtoHead, einer Executive Search & Executive Coaching Firma, die sich hauptsächlich auf die Rekrutierung von C-Level-Führungskräften für den Non-Profit-Sektor und für Schweizer KMUs spezialisiert hat. Sie verfügt über einen soliden Hintergrund in der Bank- und Medizinbranche auf lokaler und internationaler Ebene. Sie hat Teams im Bereich Electronic Banking und Strategic Resourcing bei führenden internationalen Banken (UBS & LLOYDS), sowie bei medizinischen und akademischen Einrichtungen (Geneva Medical Research / Geneva Faculty of Medicine) geleitet. Sie war auch mehrere Jahre lang Dozentin an der Genfer Wirtschaftshochschule HEG und unterrichtete Interkulturelle Kommunikation.    

Geboren und aufgewachsen in Genf, ist sie ursprünglich halb preussisch, ein Viertel amerikanisch und ein Viertel britisch.  

Sie ist die Tochter eines Flüchtlings, der vor dem 2. Weltkrieg in Ostpreussen geboren wurde und mehrere Jahre lang die Schrecken des Krieges, der Vertreibung und der Flüchtlingslager durchleben musste. Caroline wuchs mit den Erzählungen ihrer Familie über Vertreibung und Krieg auf, die einen grossen Teil der Familiengeschichte ausmachen.  

Caroline hat einen MSc. in Politikwissenschaft an der Universität Genf abgeschlossen (1999). Sie ist schweizerisch-britische Doppelbürgerin und spricht drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Französisch. Caroline ist Mutter von zwei wunderschönen, erwachsenen Töchtern. 

Sie ist Gründungsmitglied von mehreren NGOs und Stiftungen, darunter Second Chance, eine medizinische NGO, die sich der Ausbildung von Chirurgen für rekonstruktive Chirurgie in Afrika widmet; FIDI, eine Schweizer Stiftung zur Förderung von Innovation und Vielfalt in den Medien, sowie die ehemalige Präsidentin des Career Women's Forum Geneva (2006-2008).

Warum ich mich engagiere
Als Tochter eines Flüchtlings aus dem Zweiten Weltkrieg wurde ich meine ganze Kindheit lang mit Geschichten über die Zwangsmigration meiner preussischen Familie im Jahr 1945 aufgezogen. Meine Mutter verbrachte vier Jahre in einem Flüchtlingscamp in Dänemark, dass von Stacheldraht umgeben war und in dem ein Dutzend Frauen und ihre Kinder in derselben Holzhütte untergebracht waren. Das Trauma, dass meine Grossmutter zum Zeitpunkt der Flucht schwanger und mit vier Kindern im Alter von 2 bis 9 Jahren erlebte, hat die Familie bis heute geprägt. Leider sind die Schrecken des Krieges für Familien aller Religionen, Nationalitäten oder Kulturen, die oft zu Fuss fliehen und alles verlieren, auch heute noch aktuell!