COVID-19 Pandemie

 

Die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) betrifft heute Menschen in mehr als 200 Ländern der Welt. Angesichts dieser völlig neuen Lage hat das UNHCR seine Arbeit intensiviert, um die Sicherheit von Flüchtlingen und Vertriebenen zu gewährleisten. 

DIE CORONAVIRUS-PANDEMIE IN ZAHLEN
Die COVID-19-Pandemie betrifft die ganze Welt, aber unverhältnismässig stark die Schwächsten. 
216
Länder auf der ganzen Welt, die von COVID-19 betroffen sind
134
Aufnahmeländer von Flüchtlingen sind mit einer lokalen Übertragung des Virus konfrontiert
80
Millionen Vertriebene weltweit
80%
Flüchtlinge leben in Ländern mit schwacher medizinischer Infrastruktur
Die Arbeit des UNHCR 

Das UNHCR hat Sofortmassnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus in Flüchtlingscamps zu verhindern, in denen die Menschen oft dicht gedrängt mit beschränktem Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und medizinischer Versorgung leben.  

Das UNHCR leistet lebenswichtige Unterstützung, indem es Wasser, medizinische Versorgung und Hygienematerial bereitstellt.  

Das UNHCR beobachtet zudem die Ausbreitung der Epidemie und trifft Massnahmen, um Infektionen einzudämmen.

Ein enormer Materialbedarf 

Seit Beginn der Krise verteilte das UNHCR:  

  • mehr als 24 Millionen Masken 
  • 2000 Beatmungsgeräte 
  • 12 Tonnen Spitalzelte 
  • 250 Tonnen persönliche Schutzausrüstung 

Seit Beginn der COVID-19-Krise hat das UNHCR seine Anstrengungen intensiviert, um lebenswichtige Unterstützung zu leisten. 

Das UNHCR hat Präventionskampagnen durchgeführt und logistische Massnahmen ergriffen, um Isolationszelte zur Unterbringung von Infizierten zu errichten. Gleichzeitig wurde die finanzielle Unterstützung erhöht, um die sozioökonomischen Auswirkungen der Pandemie abzuschwächen. 

Schliesslich stellt das UNHCR sicher, dass die Rechte entwurzelter Menschen trotz der allgemeinen Lage respektiert werden, einschliesslich des Rechts, Asyl zu beantragen.  

Wir brauchen Ihre Hilfe  

Die COVID-19-Pandemie erfordert eine in der Geschichte des UNHCR beispiellose Nothilfe. 

Die Auswirkungen dieser Krise verschärfen bereits komplizierte Situationen. 

So benötigt das UNHCR 233 Millionen Franken, um die Aufnahmeländer bei der Prävention und der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. 

Um den Schutz gegen die Pandemie zu unterstützen, ist das UNHCR auf Ihre Spenden angewiesen.